Umgang mit GEWALT und AGGRESSION bei psychisch kranken Menschen

Immer wieder sind psychiatrische Diagnosen die Erklärung für Gewalttaten oder aggressives Verhalten. Das betrifft den Betreuungsalltag ebenso wie das
gesamte Lebensumfeld psychisch erkrankter Menschen.
In diesem Seminar geht es darum, die Zusammenhänge von psychiatrischen Diagnosen und aggressivem Verhalten vertiefend zu bearbeiten. Hierzu werden psychiatrische Diagnosen vorgestellt und ihre Auswirkungen auf aggressives Verhalten anhand praktischer Fälle veranschaulicht. Ergänzend dazu werden Risikofaktoren präsentiert, die in Kombination mit der psychiatrischen Diagnose eine wesentliche Rolle bzw. Verstärkung der Aggressionsausübung spielen. Am zweiten Tag des Seminars werden Eskalationsmodelle anhand praktischer Beispiele erklärt und Deeskalationsmöglichkeiten und -strategien vorgestellt und in ihrer Umsetzungsmöglichkeit in der Gruppe erarbeitet.

LERNERGEBNISSE – SIE ALS TEILNEHMER/IN

  • kennen die Zusammenhänge von psychiatrischen Diagnosen und Gewaltbereitschaft bzw. aggressivem Verhalten.
  • wissen welche Risiken können für mich als MitarbeiterIn bzw. für das Umfeld entstehen können und wie im Vorfeld eine Risikoeinschätzung gemacht werden kann.
  • haben Kenntnis um Eskalationsphasen und entsprechender Deeskalationsmöglichkeiten.

REFERENT/INNEN:
Mag.a Anita Raiger, MA, Forensische Psychologin, Klinische- und Gesundheitspsychologin, Mediatorin, gerichtlich beeidigte & zertifizierte Sachverständige mit dem Schwerpunkt auf Gefährlichkeits- und Rückfallprognosen von Gewalt- und Sexualstraftätern.
Dr.in Eva Stix, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie (VT), Sexualtherapeutin, Leitung der offenen forensischen Station des LKH Graz Süd-West, Standort Süd.

 

Termin:
Montag, 4. Juni und Dienstag, 5. Juni 2018, jeweils 9-17 Uhr (16 UE)
Ort:
Steiermarkhof, Ekkehard-Hauer-Straße 33, 8052 Graz
Kosten:
340,00 Euro (inkl. 10 % USt)
Anmeldeschluss:
Freitag, 18. Mai 2018
Vom Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) anerkannt.