„STIMMENhören“

gelingende Beziehungsarbeit mit „Stimmenhörenden“

Viele Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen leiden unter sogenanntem „Stimmenhören“. Dabei handelt es sich um akustische Halluzinationen, die meist gemeinsam mit anderen psychiatrischen Symptomen auftreten, und häufig die Lebensqualität der Betroffenen massiv beeinträchtigen. Dieses Seminar bietet eine Einführung in die Theorie des „Stimmenhörens“ und geht dabei folgenden Fragen nach:
– Wie lässt sich dieses Phänomen erklären?
– Wie entstehen akustische Halluzinationen und welche Arten gibt es?
– Welche Bedeutung können diese „Stimmen“ haben?
– Welche Behandlungsansätze gibt es und wie erfolgreich sind sie?

Darauf aufbauend werden anhand von Fallbeispielen subjektive Erlebnisweisen und Reaktionen der Betroffenen dargestellt. Neben der Verständniserarbeitung wird besonderes Augenmerk auf den professionellen Umgang mit den betroffenen Menschen gelegt. Dabei liegt der Fokus auf einer gelingenden Beziehungsarbeit sowie in der Frage, welche Kommunikations- und Verhaltensregeln es zu beachten gilt. Aber auch die Notwendigkeit einer diagnostischen Abklärung sowie Aspekte
des Selbstschutzes in der Betreuung und Begleitung werden bearbeitet.

LERNERGEBNISSE – SIE ALS TEILNEHMER/IN

  • wissen über Entstehung, Arten und mögliche Bedeutungen von akustischen Halluzinationen Bescheid.
  • kennen verschiedene Behandlungsansätze und deren Erfolgsaussichten beim Phänomen „Stimmenhören“.
  • setzten sich mit dem subjektiven Erleben von Betroffenen auseinander.
  • wissen, welche Kommunikations- und Verhaltensregeln zu einer gelingenden professionellen Beziehungsarbeit beitragen.