SPORT und PSYCHE

Die wechselseitigen Einflüsse von Bewegung und psychiatrischen Erkrankungen

Die heilsame Wirkung regelmäßiger körperlicher Betätigung ist in vielen Bereichen der Medizin gut bekannt und wird vielfach gezielt therapeutisch eingesetzt.
Gerade in der Psychiatrie wurde Bewegung schon lange vor der psychopharmakologischen Ära als therapeutische Option genutzt. Mittlerweile wurde in zahlreichen Studien die Wirkung regelmäßiger sportlicher Aktivität untersucht, und in vielen Fällen konnten positive Effekte nachgewiesen werden. Umgekehrt kann Sport, vor allem in Verbindung mit hohem Leistungsanspruch, unter Umständen psychische Erkrankungen begünstigen.

In diesem Seminar wollen wir die komplexen Beziehungen zwischen Sport und psychischem Wohlbefinden thematisieren, therapeutische wie präventive Aspekte von Sport und Bewegung beleuchten, Zusammenhänge mit pharmakologischen Behandlungsoptionen diskutieren, Möglichkeiten der Umsetzung mit Klient*innen/Kund*innen erörtern, sowie die persönlichen Zugangsweisen zu Sport und Bewegung reflektieren.

LERNERGEBNISSE – SIE ALS TEILNEHMER*IN

  • befassen sich mit den Zusammenhängen von Sport und psychiatrischen Erkrankungen.
  • wissen über präventive und therapeutische Aspekte von Sport und Bewegung Bescheid.
  • reflektieren ihre eigene Rolle in der Begleitung/Beratung von Menschen mit psychiatrischen Diagnosen und erweitern diese um den Aspekt „Sport und Bewegung“.
  • wissen um die Möglichkeiten und Grenzen (auch in rechtlicher Hinsicht) in der Betreuungstätigkeit.

REFERENT:
Dr. Frans van der Kallen, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Arzt für Allgemeinmedizin, ÖÄK-Diplom für Alpin- und Höhenmedizin, Diplom Sportpsychiatrie der DGPPN, Mitglied im Referat Sportpsychiatrie der DGPPN sowie in der AG Sportpsychiatrie der ÖGPP.

Termin:
Fr, 3. Dezember 2021, 9-17 Uhr (8 UE)
Ort:
Steiermarkhof, Ekkehard-Hauer-Straße 33, 8052 Graz
Kosten:
185,00 Euro (inkl. 10 % USt)
Anmeldeschluss:
Fr, 19. November 2021
Vom Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) anerkannt.