in Liezen: MANIPULATION: Krankheitssymptom oder Problemlösungsressource?

Manipulatives Verhalten, wie es im Rahmen verschiedener psychischerStörungen vorkommt, kann große (emotionale) Belastungen bewirken. Diese Manipulationen können sich aber nicht nur auf Einzelpersonen auswirken, sondern ganze Teams oder auch Organisationen (ver-)stören und zu anhaltenden Konflikten und Spaltungen beitragen.

Im Zentrum des Seminars stehen folgende Fragen:

  • Was ist manipulatives Verhalten eigentlich?
  • Wann ist es pathologisch, wann auch eine Ressource?
  • Was löst ein solches Verhalten in uns selbst aus und woran merke ich, dass ich meine professionelle Distanz verliere?
  • Welche Anliegen, Bedürfnisse, Ziele oder Konflikte stecken hinter manipulativem Verhalten?
  • Welche persönlichen und organisatorischen Strategien sind hilfreich, um diesem Verhalten entgegenzuwirken und dabei die betreffenden KlientInnen/KundInnen bestmöglich zu unterstützen?

LERNERGEBNISSE – SIE ALS TEILNEHMER/IN

  • kennen den Zusammenhang von psychischer Erkrankung und manipulativem Verhalten.
  • analysierten die Auswirkungen auf persönlicher und organisatorischer Ebene.
  • erarbeiteten Strategien, um mit manipulativem Verhalten künftig gut umzugehen.
  • setzten sich mit dem Erkennen eigener Fallen und Verstrickungen auseinander.

REFERENT:
Dr. Thomas Trabi, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Allgemeinmediziner, Psychotherapeutische Medizin, Trainer für Kommunikation, Moderation und Projektmanagement.