FASD – Fetale Alkohol-Spektrumstörung

Symptomatiken und hilfreiche Haltung im Alltag

FASD ist eine lebenslange, oftmals nicht sichtbare Behinderung und in Österreich noch nicht ausreichend bekannt, wodurch es oftmals an Unterstützungsmöglichkeiten für die Betroffenen fehlt.

FASD ist der Oberbegriff für vorgeburtliche Schädigungen, die durch mütterlichen Alkoholkonsum in der Schwangerschaft entstehen können und sind eine der häufigsten angeborenen Ursachen für Entwicklungsstörungen. FASD kann nicht nur bei hohem Alkoholkonsum der Mutter entstehen, sondern auch bereits bei kleineren Mengen, was vielfach unbekannt ist. FASD ist vielschichtig, individuell und besteht ein Leben lang.

Im Rahmen dieses Seminars beschäftigen wir uns mit der Entstehung von FASD, den vielfältigen Symptomen, der Diagnoseerstellung, Unterstützungsmöglichkeiten und dem Umgang mit Betroffenen.

Fallbeispiele und Übungen ermöglichen eine praxisnahe Auseinandersetzung mit dem Thema.

LERNERGEBNISSE – SIE ALS TEILNEHMER:IN

  • lernen Hintergründe und Diagnosestellung von FASD kennen.
  • gewinnen einen Überblick über verschiedene Symptomatiken in den einzelnen Lebensphasen.
  • verstehen den Zusammenhang zwischen Verhalten und Hirnfunktionen.
  • bauen eine hilfreiche Haltung im Berufsalltag auf.

REFERENTIN:
Mag.a Stephanie Pfeifer, Klinische und Gesundheitspsychologin, Mitarbeiterin im Beratungsdienst Simmering von RETTET-DAS-KIND Österreich, tätig in freier (Online)Praxis in der Diagnostik, Beratung und Schulung zum Themenschwerpunkt FASD, Vorstandsmitglied der FASD Hilfe Austria und Adoptivmama von Kindern mit FASD & Frühtraumatisierung.


FEEDBACK von ehemaligen Teilnehmer:innen:

Sehr praxisnah und hoch kompetent“
Tolle Vortragende, fachlich wie menschlich“

Sehr interessant gestaltet! Gute, sehr kompetente Vortragende! Ein Thema, das viel
mehr Beachtung finden sollte!“

Termin:
Di, 15. Oktober 2024, 9-17 Uhr (8 UE)
Ort:
alpha nova, Jochen-Rindt-Platz 5, 8020 Graz
Kosten:
205,00 Euro (inkl. 10% USt)
Anmeldeschluss:
2 Wochen vor dem Seminar
Vom Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) anerkannt.