ZWANGSSTÖRUNGEN

von aufdringlichen Gedanken und unnötigen Handlungen

Bis in die 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts war die Prognose für Zwangsstörungen schlecht. Als Behandlungsformen galten hauptsächlich langfristige Unterbringung in stationären Einrichtungen und die Psychochirurgie. Heute steht den KlientInnen allerdings eine breitere Palette an Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, was die Lebensqualität der Betroffenen deutlich erhöht.
Somit können auch MitarbeiterInnen im Sozialbereich aus einem breiteren Spektrum an Interventionsmöglichkeiten wählen, was die Arbeit im psychosozialen Bereich wesentlich erleichtern kann. Deshalb stehen Möglichkeiten und auch Grenzen im Rahmen von Betreuung und Begleitung von Zwangserkrankten im Zentrum dieses Seminars.

Zwänge erkennen – einordnen – Hintergründe verstehen – Betroffene unterstützen – Behandlungsmotivation steigern
damit die Betreuung/Begleitung von Zwangserkrankten im psychosozialen Setting leichter gelingt.

Lernergebnisse – Sie als TeilnehmerIn

  • kennen Erklärungsmodelle und Behandlungsmöglichkeiten bei Zwängen.
  • haben Methoden ausprobiert, die bei Zwangshandlungen erfolgreich sind.
  • wissen, was bei aufdringlichen Gedanken hilft.
  • erkennen die Möglichkeiten und Grenzen der Behandlung von Zwängen im Sozialbereich.

 Methodische Herangehensweise:

Die Themen sollen anhand von Theorie und Praxis in gegenderter (Frau & Mann) Moderation transparent gemacht werden.
Hierbei wird ein umfangreiches Angebot von Didaktik und Methodik, wie

  • Paar- und Gruppenarbeiten
  • Veranschaulichung von Fallbeispielen aus der eigenen Praxis
  • breit gefächerter Medieneinsatz
  • v.m.

verwendet.