Persönlichkeitsstörungen

Kaum eine andere psychiatrische Erkrankung regt unsere Fantasie derart an, wie die sogenannten Persönlichkeitsstörungen:
Diese Faszination führt zu einer Vielzahl an medialen Berichten und wissenschaftlichen Arbeiten bis hin zu Krimis, in denen Persönlichkeitsstörungen überzeichnet dargestellt werden.

Persönlichkeitsstörungen erregen auch deshalb so großes Interesse, weil sie in hohem Maße etwas symbolisieren:
Den schmalen Grat zwischen „psychisch gesund“ und „psychisch krank“, den fließenden Übergang zwischen akzentuierten Persönlichkeitszügen und den Symptomen einer bereits pathologisch zu wertenden Störung.
Mit Hilfe vieler Fallbeispiele sowie der Supervision mitgebrachter Fälle soll ein differenziertes, klinisch relevantes „Verstehen“ des Phänomens „Persönlichkeitsstörungen“ möglich werden.

LERNERGEBNISSE – SIE ALS TEILNEHMER/IN

  • haben sich mit Diagnose und Differentialdiagnose einzelner Persönlichkeitsstörungen auseinandergesetzt.
  • diskutierten Zielsetzungen und auch Grenzen von verschiedenen Therapieformen.
  • wissen über forensische sowie fremd- und selbstgefährdende Aspekte von Persönlichkeitsstörungen Bescheid.
  • beschäftigten sich mit den Besonderheiten in der professionellen Beziehungsgestaltung mit dieser PatientInnengruppe.

BESONDERS EMPFEHLENSWERT für Personen, die bereits professionell mit psychisch beeinträchtigten Menschen arbeiten.

Methodische Herangehensweise.

  • Vortrag
  • Arbeit mit Fallbeispielen aus der eigenen Praxis
  • Möglichkeit zur Fallsupervision